Douqué-Kapelle

 Douque2 Adresse                  Allerheiligenbergstrasse, 56112 Lahnstein
 

Auf der obersten Terrasse des alten Friedhofes im Stadtteil Niederlahnstein steht die Douqué-Kapelle.
   

 

 

 

 

 

 

Zur Douqué-Kapelle gehören eine neugotische Gruftkapelle aus Tuffstein für Frau Maria Douqué, geb. Weynen. Die Kapelle wurde 1890 erbaut. Seit 1980 ist dort auch die Grabstätte Heimatdichters Toni Müller. 1894 wurde eine neugotische Gruftkapelle mit Glockendachreiter für Daniel Douqué ergänzt. Die Kapelle ist mit Altar, Kreuz und Pieta ausgestattet und diente bis zum Bau der neuen Friedhofshalle 1960 als Leichenhalle.

An der Douqué-Kapelle befindet sich auch das Grabmal des Bildhauers Caspar Weis aus Frankfurt, geboren 1849 in Mehring und gestorben 1930 in Oberlahnstein.Er lebte und arbeitete seit 1903 in Lahnstein. Caspar Weis und seine Werkstatt schufen um die Jahrhundertwende zahlreiche sakrale Kunstwerke. Seine Altäre zieren heute noch die Kirchen in Frankfurt, Limburg, Montabaur, Geisenheim, Mülheim-Kärlich, Trier-Euren und vielen anderen Orten. In Lahnstein sind von seiner Hand die Altäre und die Kreuzigungsgruppe auf dem Allerheiligenberg, sein Grabmal sowie mehrere Einzelfiguren in den Kirchen und Kapellen. (Auszug aus: Stadtführer Lahnstein, 1993)

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