Josefskapelle

Josefskapelle Öffnungszeiten

 tagsüber

 

Adresse

Ecke Knappenweg / Todtentalerweg, 56112 Lahnstein

 

 


 

 

 

 

Eine Kapelle des hl. Josef war schon in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im Bereich der heutigen Nordallee erbaut worden. 1889 wurde sie abgebrochen und auf der Höhe neben dem Todtentalerweg wieder aufgebaut. Die Josefskapelle ist eine neugotische Kapelle in Backsteinmauerwerk. Ehemals rundum mit Feldern umgeben, war sie die Kapelle der Lahnsteiner Bauern und dreen Zufluchtsort bei Unwettern. Im Innern befindet sich eine Figur des Heiligen Josef. (Quelle: Stadtführer Lahnstein, 1993)

1982 erfolgte eine Renovierung der Kapelle.

Nach der gelungenen Renovierung der Josefskapelle durch den Förderverein zur Erhaltung und Renovierung der Katholischen Kirchen und Kapellen der Pfarrei St. Martin, erstrahlt die Kapelle nun wieder in neuem Glanz und lädt die Wanderer zu einem kurzen Gebet ein.


 

Auszug aus dem Rhein-Lahn-Kurier (RLK Nummer 17 vom 25.04.2014) - Lahnstein hat Geschichte (355):
Das Stadtarchiv Lahnstein erinnert an ein Kapellchen in der Nähe von Burg Lahneck und Rheinhöhenweg, das sich seit 125 Jahren auf dem Bergplateau befindet und vor fünf Jahren von vielen Josefskapelle2014 2Lahnsteinern renoviert wurde. Die Josefskapelle am Todtentaler Weg Zur katholischen Pfarrkirche St. Martin gehört auch eine Reihe von Kapellen. Sie sind zumeist zur Aufnahme von Altären errichtet  worden, welche teils auf geistliche Stiftungen zurückgehen, teils von frommen Bürgern gestiftet waren. Eine Kapelle des hl. Josef war schon in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Bereich der heutigen Nordallee erbaut worden. 1889 wurde sie abgebrochen und auf dem Berg, an anderer Stelle als heute, im Stil der Neugotik für 1000 Mark wieder aufgebaut. Mit der Zeit breitete sich auf dem Bergplateau die Landwirtschaft und der Obstbau immer weiter aus. Für die Bauern diente die Kapelle auch als Zufluchtsort bei Unwetter. Wegen der Errichtung einer Großscheune war die Kapelle wieder im Weg, bekam dann aber ihren jetzigen endgültigen Platz am Todtentalerweg. Im Chor der Kapelle befindet sich eine Statue des hl. Josef, des Pflegevaters Jesu. Josef heißt in der Übersetzung aus dem Hebräischen „Der Vermehrer". Er ist der Heilige des schweigenden Gehorsams und der gewissenhaften Pflichterfüllung. Als Fürbitter und Helfer in allen Nöten wurde er zum Schutzpatron der ganzen Kirche, der einzelnen Familie und des werktätigen Volkes. Einige Kirchenbänke laden zum Gebet.
Seit vielen Jahren wird die Kapelle von der Nachbarschaft gepflegt. Viele Spaziergänger und Wanderer auf dem Rheinhöhenweg oder Rheinsteig machen Station in der Kapelle, um dort Ruhe zu erfahren und im Gebet Kraft zu tanken. Der Förderverein zur Erhaltung und Renovierung der Katholischen Kirchen und Kapellen der Kirchengemeinde St. Martin Lahnstein e. V. hat im Jahr 2001 mit Hilfe des  Internationalen Jugendaustausches der Arnsteiner Patres für einen Innenanstrich gesorgt. Im Mai 2009 wurde das Kapellchen in einer Aktion des Rundfunksenders SWR 4 „Rheinland-Pfalz macht mit" und der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung sowie mit vielen Helfern und Sponsoren komplett renoviert. Auch die Außenanlage wurde dabei neu gestaltet, mit einer Sitzgruppe und biblischen Pflanzen. Die Wiedereinsegnung erfolgte im Beisein von Landrat Günter Kern und Oberbürgermeister Peter Labonte, des Südwestrundfunks, des ökumenischen Kirchenchors Lahnstein, der Lahnsteiner Rittergilde, der vielen ehrenamtlichen Helfer – darunter zahlreiche Mitglieder des Fördervereins - und vieler Zuschauer durch Pfarrer Weis am 29. Mai 2009.

 

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Quelle für die Bilder: SWR